Nachdem wir es gestern nicht geschafft hatten eine Schnorcheltour zum Manta-Point zu organisieren, haben wir einfach ein anderes Angebot wahrgenommen: einen Ausflug zur Pirateninsel. Der Name ist eher ein Marketing-Gag für die kleine Insel, die eigentlich Sabolon heisst. Pirateninsel hört sich aber cooler an. Die Wasserfarbe war schonmal sehr krass:

Gleich vom Strand weg war ein riesiger Fischschwarm, der sich wie ein Band, über 20m oder länger, parallel zum Strand entlang gezogen hat:

Sehr cool wurde es dann später noch als ein Baby-Riffhai augetaucht ist, der immer wieder durch den Schwarm durchgeschwommen ist:

Es gab sehr viele kleine, leuchtend blaue, Fische. Aber auch jede Menge andere bunte Fischarten:

Viele der Korallen vor der Insel wurden stark beschädigt. Jetzt wird versucht durch Korallenzucht den Bestand wieder aufzubauen. Die Arbeit scheint Früchte zu tragen:

Es gibt aber auch sehr schöne, intakte Stellen. Ich persönlich finde den Bereich, wo es vom flachen in’s tiefere Wasser übergeht, am interessantesten:

Nicht unerwähnt soll die Gefleckte Wurmseegurke bleiben, die Ursel gestern bereits am Waecicu Strand entdeckt hatte:

Ein seltsames Geschöpf und wohl eine der längsten Seegurken der Welt. Da wird ja die Gurke im Glas verrückt!
Das geht:
- Witzigerweise haben wir das nette holländische Pärchen von unserer Schiffstour heute schon wieder getroffen - sie hatten genau den gleichen Schnorchel-Trip gebucht
- Die bunte Unterwasserwelt
- Das Eis von Maison Belmont
Das geht nicht:
- Wenn man Bargeld abheben will, das aber an mehreren Geldautomaten aufgrund eines undefinierbaren technischen Fehlers seitens der Bank nicht geht - es wird ja wohl nichts ernstes sein?
- Die Einfahrt zu unserer Unterkunft - eine sehr steile, sehr kaputte “Straße”
- Die Strömung vor der Pirateninsel - wie auf einem Förderband und quasi nicht dagegen anzukommen

