Hong Islands Tour

von Achim

Gestern Abend wollten wir noch eine Boots-Tour zu den Hong Inseln klar machen. Nachdem wir Angebote eingeholt hatten, stellte sich aber in der Unterkunft heraus dass zwei andere Gäste heute genau die gleiche Tour mit einem Privatboot machen wollten. Wir durften uns noch anschließen sodass sich der Preis für alle halbiert hat - und somit günstiger als die Gruppentour war.

Los ging’s heute Morgen um 7:45. Die Hong-Inseln sind eine kleine, pittoreske Inselgruppe. Bei der Tour steuert man drei von ihnen an. Unser erster Stopp war Hong Lading. Der nächste sollte eigentlich Pakbia Island sein, aber wir konnten unseren Fahrer dazu bewegen stattdessen gleich nebenan, auf Rai Island, anzulegen:

Einer unserer heutigen Gruppe ist begeisterter Dronenflieger und hatte seine gute DJI Drone mitgebracht. Auf den meisten Inseln darf man keine Dronen fliegen, hier war es aber erlaubt. Seine Bilder sind wirklich großartig geworden und er hat uns freundlicherweise erlaubt ein paar davon hier zu veröffentlichen. Rai Island von oben (das Boot mit dem dunkelblauen Dach war unseres):

Und hier noch ein tolles Panorama von den Inseln (links Pakbia, rechts Rai Island):

Wer mehr von seinen Bildern sehen möchte, kann Gopals Instagram-Account besuchen.

Weiter ging’s dann zur Hong Lagoon. Wir konnten nicht ganz rein weil Ebbe war, aber man hatte vom Boot aus einen tollen Blick auf die umliegenden Inseln:

Ein Grund warum ich unbedingt nach Hong Island wollte ist der 360° Aussichtspunkt. Über viele steile Stufen steigt man zum Aussichtspunkt hoch. Oben hat man einen grandiosen Ausblick:

Da kann man sich doch gar nicht satt sehen!

Aber auch im Wasser konnte man Spaß haben. Die Sicht war nicht ganz ideal, aber dafür haben wir unsere bisher größten Clownfische gesehen:

Schon putzig, wie die so in ihrer Anemone herumschwimmen.

Das geht:

  • Spontan eine nette Reisegruppe finden
  • Gopals Dronen-Bilder - einfach der Hammer!
  • Ein entspannter Tag mit - ich wiederhole mich nur ungern - grandioser Landschaft

Das geht nicht:

  • Schon wieder russische Touristen, die auf Korallen rumstehen - was ist denn los mit denen?
  • Die halb durchgerosteten Stufen hoch zum Aussichtspunkt - vermutl. auch nicht so ganz TÜV konform…
  • Sich morgens vor der Tour noch eine blutige Schramme am Bein einfangen - Halbschlaf ist gefährlich
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Letzter Tag auf Koh Phi Phi

von Achim

Es gibt mehrere Aussichtspunkte auf Koh Phi Phi. Praktischerweise sind sie einfach durchnummeriert (Berlinern wird dieses Namensschema nicht ganz unvertraut sein). Wir wollten zu Aussichtspunkt 2 und 3. Wie sich das für einen guten Aussichtspunkt gehört, geht’s da erstmal steil bergauf. Aber es gab immer wieder schöne Dinge am Wegesrand zu sehen. Wie diesen Schmetterling:

Der Weg war gut ausgebaut, man musste aber auch 50 Baht (etwas mehr als einen Euro) Eintritt zahlen. Die schönen Blumen gab’s gratis:

Die Aussicht an den Punkten 1 und 2 ist schon wirklich toll! Warum aber nicht noch weiter hoch zu Punkt 3 gehen (+30 Baht)?

Wir haben schön ofter Weissbauch-Seeadler hier gesehen. Heute konnten wir auch einen von ihnen fotografieren:

Endlich bei Punkt 3 angekommen, bot sich ein noch besseres Panorama als an den unteren beiden Punkten:

Einfach der Hammer!

Und wir haben endlich den Baum gefunden an dem die Macarons wachsen:

Sollten wir uns unbedingt auch zulegen!

Nach den Wander-Strapazen gab’s erstmal eine Auszeit. Von unserer Unterkunft hatten wir Massage-Gutscheine bekommen. Eine ideale Aktivität um der aggressiven Mittagssonne zu entfliehen.

Es wäre ja aber auch zuviel verlangt sich nach einer Massage einfach ein Ründchen auf’s Ohr zu hauen. Von daher haben wir Kajaks gemietet und sind damit zum Monkey Beach (ein anderer als gestern) gepaddelt. Bei Thailand und Affen klingeln bei mir die Alarmglocken - und so war’s dann auch: Affen, die komplett hohl drehen, weil sie vermutlich von irgendwelchen Leuten gefüttert wurden und ihnen keiner Grenzen aufzeigt. Sie gingen an die Taschen der Leute und haben Sachen geklaut. Auch vor Körperkontakt haben sie nicht zurückgeschreckt. Au weia! Das einzige was den Leuten dazu einfiel war entweder schreiend vor den Affen wegzurennen oder sie zu fotografieren:

Dementsprechend nervtötend war es auch unsere Sachen gegen die Affen zu verteigigen.

Wir sind dann weitergepaddelt und haben die Ruhe auf dem Meer entlang der schönen Steilküste genossen:

So ein eigenes Boot ist schon was feines.

Das geht:

  • Früh genug am Aussichtspunkt sein dass man fast alleine oben ist
  • Mit einem Boot selbständig auf dem Wasser unterwegs sein können
  • Sich selbst mal wie ein Kokos-Roti fühlen können weil man von oben bis unten mit Kokosnussöl eingeschmiert wurde

Das geht nicht:

  • Affen, bzw. Wildtiere generell, füttern
  • Wenn einem jemand seinen Schuh auf den Flipflop stellt - da flipflop ich aus!
  • Hier gibt es leider auch ein Müllproblem - das scheinen insbesondere Inseln wohl so an sich zu haben
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Inselparadies oder Tourihölle?

von Achim

Wir versuchen ja nichts anbrennen zu lassen. So haben wir gestern gleich für heute eine Schnorcheltour gebucht (zumindest war sie als solche ausgeschrieben). Also früh raus:

Erster Stopp war die Maya Bucht der benachbarten Insel Koh Phi Phi Leh. Schon bei der Anfahrt sieht sie wirklich grandios aus:

Wir hatten extra eine frühe Tour gebucht, da die Maya-Bucht wohl sehr überlaufen ist. Obwohl wir bereits um 8:00 am Anleger waren (da öffnet der Nationalpark), war schon reger Betrieb:

Das Boot legt hier nicht an und wartet bis man wieder zurück kommt, sondern es legt nur kurz zum Aus- und Einsteigen an. Sonst wäre hier gar nicht genug Platz für die vielen Boote.

In der Maya Bucht selbst, zu der man über einen kurzen Fußweg kommt, waren schon erstaunlich viele Leute:

Man darf hier nicht weit in’s Wasser, sonst wird man gleich von einem Park-Ranger mit Megaphon zurückgepfiffen (“Hey white shirt, get out of the water!"). Da muss die Insta-Gemeinde sich damit begnügen sich lediglich die Zehen nass zu machen.

Weiter ging’s dann zur Phi Leh Lagoon, deren Eingang vom Meer her schon total abgefahren aussieht:

Hier gab’s einen kurzen Schwimm-Stopp in dem tollen türkisen Wasser:

Bei Shark Point durften wir nochmal schnorcheln, haben aber leider keine Haie gesehen. Und der letzte Stopp, der Affenstrand, war ein bisschen eine traurige Angelegenheit. Ausser jede Menge Müll und ein paar Affen gab es hier nicht viel zu sehen.

Nach der Bootstour sind wir dann noch zu einem abgelegenen Strand auf Koh Phi Phi gewandert - wie gesagt: nichts anbrennen lassen. Auf dem Rückweg sind wir dann an dieser schönen Statue vorbeigekommen:

Am Ende sind wir dann doch noch ganz schön viel gelaufen heute.

Also: Inselparadies oder Tourihölle? Hm, irgendwie beides.

Das geht:

  • Die tollen Felsen und traumhaften Buchten
  • Schnorcheli, Schnorchela
  • Mango Sticky Rice

Das geht nicht:

  • Die Massen an Leuten, die hier abgefertigt werden - ein echt krasser Durchsatz…
  • Leute die auf Korallen rumtrampeln und es dann noch nichtmal einsehen das bleiben zu lassen, wenn sie darauf hingewiesen werden - geht’s noch?!
  • Wir wollen uns wirklich nicht beschweren hier zu sein, aber es ist schon ein bisschen schade es zu verpassen dass in Deutschland endlich mal wieder richtig Winter ist (wir haben gehört man kann sogar auf der zugefrorenen Spree herumlaufen!)
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Koh Phi Phi

von Achim

Gestern ging’s von Koh Lipe nach Koh Phi Phi. Schon bei der Anfahrt waren wir völlig entzückt von den grünen Steilklippen im Wasser:

Wir kamen relativ spät an, wollten uns dann aber noch kurz das Städtchen anschauen. Im Hafen stehen die Schiffe dicht an dicht. Hier wurde gerade etwas verladen (auf den hinteren Booten mit den Lastenkränen):

Die kleinen Straßen sind sehr belebt, hier ist einiges los:

Teilweise gab es interessante Dekorationen, wie hier diese “Lichter-Quallen”:

Es gibt aber auch nicht so schöne Anblicke, wie diese Singvögel, die in kleinen Käfigen zum Verkauf gehalten werden:

Wenn man die Promenade entlang läuft bekommt man immer wieder tolle Panorama-Aussichten auf die Ton Sai Bucht:

Wirklich atemberaubend!

Das geht:

  • Was für eine grandiose Landschaft!
  • So ‘ne leckere Reisschüssel (“Bowl”)
  • Wie gelassen die Leute hier mit einem Stromausfall umgehen (klar, ist hier halt auch nicht so kalt wie gerade in Berlin)

Das geht nicht:

  • Wieviel schwarzen Ruß hier manche Boote ausstoßen (hust, hust)
  • Leute die es wirklich gut meinen, dabei aber nicht merken dass sie gerade nicht wirklich hilfreich sind sondern eher alles verkomplizieren
  • Entwicklung einer latenten Geldautomatenphobie (“und was, wenn wieder nichts rauskommt?")
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