Heute stand eine Dorftour mit Johann, dem Angestellten unserer Unterkunft, auf dem Program. Johann ist ein sympatischer junger Kerl mit guter Laune, viel Offenheit und erstaunlichem Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt Tetebatus. Unsere erste Station war der Affenwald, scheinbar eine ehemalige Mahagoniplantage:

Als erstes haben wir gleich mal eine Kröte im Gras entdeckt:

Johann hat uns zielsicher zu einer großen Gruppe schwarzer Haubenlanguren geführt:

Das waren die gleiche Art von Affen die wir auch schon in Senaru beim Wasserfall gesehen haben.
Als nächstes standen die Wasserfälle auf dem Programm. Unterwegs sind wir jedoch noch an einer Gruppe Leute vorbeigekommen die Reis gedroschen haben. Wir durften auch ein bisschen “mithelfen”. Man nimmt sich ein Bündel Reis und haut es mit voller Kraft auf den Dreschstand sodass die Reiskörner herausfallen:

Die werden dann auf den Folien getrocknet und anschließend eingelagert.
An den Wasserfällen war jede Menge los. Da Sonntag ist haben die Leute frei. Die Kinder hatten ihren Spass an den Felsen hochzuklettern und von oben in’s Wasser zu springen:

Der zweite Wasserfall war in einer Art Erdspalte. Um dorthin zu kommen mussten wir über abenteuerliche Stege laufen, die jedoch erstaunlich gut gehalten haben. Dann ging’s noch ein Stück durch den Fluss und schon waren wir beim Wasserfall:

Unser Führer Johann hat das kalte Wasser, und seine Raucherpausen, auch sehr genossen:

Der letzte Halt der Dorftour war eine Bambuswerkstatt bei der uns die Leute gezeigt haben wie sie ihr Handwerk ausführen:

Sehr faszinierend! Und natürlich durfte man sich dann hinterher noch in ihrem Laden umschauen.
Anschließend ging es nach Kuta (für die 40km haben wir über 2h gebraucht) wo wir sehr müde in’s Bett gesunken sind.
Das geht:
- Der herrliche Geruch im Gewürzladen - als wäre man in eine Tasse Yogi-Tee gefallen
Das geht nicht:
- Eine Hochzeit vor sich auf der Straße haben - war zwar interessant, bremst den Verkehr aber ungemein aus (die Indonesier nehmen das aber sehr gelassen)
- Lombok wird auch “Insel der 1000 Moscheen” genannt - die Hälfte davon scheint in Tetebatu zu stehen, was richtig viel Spass macht wenn die alle gleichzeitig um 4:30 morgens loslegen

