Dieses Wochenende wollte ich mal ein bisschen rauskommen um den Kopf frei zu kriegen. Mir stand der Sinn nach Wald und Bergen. Da gibt es in Berlin doch keine bessere Gegend als die Müggelberge. Sie sind von Neukölln in lediglich einer guten Stunde mit dem Fahrrad zu erreichen.
Nach recht sanftem und kurzem Aufstieg ist man schon im Gipfelbereich. Dieser ist von zahlreichen Kiefern gesäumt:

Schilder weisen einem den Weg zum Gipfel des großen Müggelbergs:

Oben angekommen, kann man das Gipfelkreuz auf fast 115m ü.M. bestaunen:

Ja, viel mehr zu bestaunen gibt es da oben tatsächlich nicht, denn die Aussicht wird durch Bäume versperrt (ihr Leben sei ihnen gegönnt). Es gibt noch eine Downhill-Strecke die beim Gipfelkreuz losgeht. Die stand für meinen Besuch aber nicht im Fokus.
Wenn man eine schöne Aussicht auf den Müggelsee will, muss man wieder etwas weiter runter. Gleich neben der Sternwarte gibt es einen Rastplatz mit einem Aussichtspunkt:

Wieder am Fuß des Berges angekommen, habe ich den Teufelssee umrundet:

Das Gebiet um den See ist teilweise moorig, weshalb ein Teil des Weges aus Holzstegen besteht:

Sowas liebe ich ja, denn man ist mittendrin ohne die Natur kaputt zu trampeln.
Beim See wurde auch erklärt warum man keine Enten füttern soll:

Umweltbildung ist immer gut.
Der Ausflug und die Bewegung hat gut getan. Wenn man etwas Erholung und Natur sucht sind die Müggelberge eine gute Möglichkeit mal aus der Stadt rauszukommen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann auch eine Radtour um den Müggelsee machen - oder direkt darin baden gehen.

