Heute hieß es schon Abschied nehmen von Gili Air. Mit Boot und Auto ging es nach Senaru, einem kleinen Bergdorf auf der Nachbarinsel Lombok. Lombok ist geprägt vom Rinjani, einem über 3700m hohen, aktiven Vulkan.
Da Senaru etwas höher liegt ist das Klima deutlich angenehmer als auf Meereshöhe. Wir haben uns nach unserer Ankunft auf den Weg zu einem “traditionellen Dorf” gemacht. Man kann dort an einer Führung teilnehmen und unsere Führerin hat uns alles mögliche über das Leben im Dorf erklärt.
Hier ist z.B. ein Reisspeicher in den der getrocknete, jedoch noch nicht geschälte, Reis eingelagert wird:

Jede Familie hat einen eigenen Reisspeicher.
Die Leute im Dorf bauen verschiedene Sachen an, unter anderem Kaffee, Kakao und Vanille:

Die Wohnhäuser werden hauptsächlich zum Schlafen und kochen verwendet. Gekocht wird in den meisten Häusern wohl auf einer offenen Feuerstelle:

Bemerkenswert war auch dass die Schlafplätze, für unsere Verhältnisse, recht hart sein müssen. Es ist nur eine dünne Matte auf einem Holzbrett, bzw. dem Boden wenn man Gäste hat. Ein Schlafplatz wird oft von mehreren Leuten geteilt. Hier herrscht deutlich mehr Nähe als bei uns.
Nach der interessanten Führung durch das traditionelle Dorf sind wir ein wenig bergauf gelaufen. Es ging durch Kaffee- und Kakao-Plantagen:

Wir sind an einen Aussichtspunkt mit tollem Blick auf den Tiu Kelep Wasserfall gekommen:

Um vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein, haben wir dann umgedreht.
Zum Abendessen hatten wir dann Urap-Urap und Gado-Gado:

War sehr lecker.

