Reisfelder

von Achim

Auf dem Weg nach Hoi An fährt man durch die Reisfelder. Da sind wir doch heute mal links abgebogen, als wir die Arbeiter in den Feldern gesehen haben:

Die Bauern stehen im Wasser und helfen dem Reis zu gedeihen. Hier hat einer z.B. Düngung ausgebracht und eine andere hat die Wassergräben von Überwucherung gesäubert:

Beim Grab des japanischen Handelsreisenden Tani Yajirobei sind wir mal abgestiegen und in die Reisfelder reingelaufen (natürlich auf den Wegen - wir wollen ja nicht die Landwirte schädigen). Dort haben wir diese seltsamen Gebilde an Steinen und Halmen gesehen:

Wir haben und gefragt ob das ein Pilz ist. Anscheinend handelt es sich dabei jedoch um die Eiablage einer invasiven Schneckenart - einer der übelsten invasiven Arten überhaupt. Irgendein Genie hatte wohl die Idee die Schnecke von Südamerika nach Asien zum Essen einzuführen (man kann hier immer wieder Schnecken zum Essen auf Märkten kaufen) und jetzt haben wir den Salat.

Neben dem ganzen Reis werden hier auch andere Pflanzen angebaut. Hier hat jemand wohl Zucchinis am wachsen die prächtig gedeihen:

Das ganze Wasser rund um die Reisfelder zieht Wassertiere - und deren Fressfeinde - an. Wir haben viele Reiher gesehen, manchmal auch auf dem Rücken von Rindern:

Von da oben hat man sicher einen guten Überblick.

Eine ideale Umgebung für Reis-Fans!

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Marble Mountains

von Achim

Die Marble Mountains in Da Nang sind ca. 15km von unserer Unterkunft entfernt. Eine gute Strecke für eine kleine Radtour.

Es gibt vier Marmorberge. Auf einem davon (“Mountain of Water”) sind viele Tempelanlagen errichtet worden und man kann ihn besteigen. Nachdem wir die ca. 1,30 EUR Eintritt entrichtet hatten konnten wir über unregelmäßige Treppenstufen den (relativ kleinen) Tempelberg hochsteigen.

Immer wieder gibt es schöne Statuen oder Bildhauereien zu bewundern:

Im Berg sind relativ viele Höhlen. In einigen von ihnen wurden Tempel errichtet, andere dienten als Lazarett während des Vietnamkriegs. Wir haben die Höhlen erkundet, was teilweise recht eng und abenteuerlich war:

Der extrem rutschige Marmorstein hat es nicht einfacher gemacht.

Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die anderen Marmorberge:

An einem Schild haben wir diese leuchtend gelbe Raupe entdeckt:

Ob die wohl giftig ist?

Die Huyen Khong Höhle war besonders beeindruckend. In einem großen Raum sitzt eine Buddha-Statue und von oben fällt Licht durch eine Öffnung:

Man kann schon verstehen warum die hier einen Tempel reingebaut haben.

Mit ein bisschen Glück und Aufmerksamkeit konnte man aber auch ein paar Tiere entdecken. Wie diese rote Eidechse, die sich auf dem Gipfel gesonnt hat:

Fast übersehen hätten wir die Tu Tam Pagode. Sie liegt ein wenig abseits und man muss schon wieder ein paar Stufen den Berg heruntersteigen um sie richtig zu sehen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall:

Sie ist richtig schön hergerichtet und bietet die perfekte Kulisse für die Lieblingsbeschäftigung der Vietnamesen: Fotoshootings.

Die Marble Mountains - klein aber oho, würde ich sagen.

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Hoi An

von Achim

Besonders mir ist in den letzten Tagen ein bisschen die Puste vom Reisen ausgegangen und ich war ziemlich fertig. Eigentlich war auch schon früher eine Pause auf einer der Inseln in Kambodscha geplant gewesen, was wir dann aber aufgrund der Logistik gestrichen hatten. Jetzt sind wir hier in Cam An und haben mal fünf Nächte am Stück zum ausspannen gebucht.

Die Unterkunft ist direkt am Strand, oder bessergesagt, das was von ihm übriggeblieben ist:

Im Jahr 2024 hat Supertyphoon Yagi die Gegend getroffen und heftige Verwüstung angerichtet (Satellit). Direkt hier hat er große Teile des Strands mitgenommen, welche man jetzt mit riesigen Sandsäcken aufgefüllt hat.

Wir können jetzt also an der Abbruchkante zum Strand frühstücken. Heute Morgen war eine Surfstunde im Meer. Auffällig war ein kleiner Hund, der immer wieder in’s Meer gesprungen und zum Surflehrer geschwommen ist. Gegen Ende der Surfstunde haben wir dann auch gesehen warum - er wollte unbedingt auch auf’s Brett:

Er hat sich sehr gut auf dem Brett gehalten! Ist wohl nicht die erste Surfstunde die der Hund mit seinem Besitzer macht.

Danach haben wir uns die Fahrräder unserer Unterkunft geschnappt und sind nach Hoi An gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir diesen Mann gesehen, der auf seinem Ochsen entspannt hat:

Wer kann, der kann.

Die Altstadt von Hoi An ist als UNESCO Weltkulturerbe deklariert und wartet mit hübschen Häusern und Tempeln auf:

Man kann schön durch die Straßen schlendern oder sich irgendwo reinsetzen und ein Banh Mi mit Kaltgetränk genießen:

Gestern war der letzte Tag der Neujahrswoche und ganz schön viel los. Ganze Touri-Massen haben sich durch die Altstadt geschoben. Die Stadt ist auch für ihre Laternen bekannt, die Abends für eine schöne Stimmung sorgen:

Aber nicht nur die Boote auf dem Fluss, sondern auch die Gassen, werden in das schöne Licht der Laternen getaucht:

Hübsches Städtchen, aber ganz schön überfüllt. Also ein bisschen wie Freiburg (wenn man sich die ganzen Fahrräder als Roller umdenkt hinkt der Vergleich auch gar nicht mehr so sehr…). :)

Das geht:

  • Reisepause und die Batterien wieder aufladen
  • Thom’s Sourdough Bakery & Coffee (“Together we rise”) - sehr leckeres Brot
  • Nach 15h Fahrt mit dem Nachtzug endlich am Ziel ankommen (man könnte tatsächlich auch in zwei Tagen von Saigon nach Hanoi durchfahren)

Das geht nicht:

  • Fast zwei Monate ohne Pause durchreisen - schön jetzt eine Verschnaufpause zu machen
  • Naturkatastrophen - echt krass wie das hier reingehauen haben muss (und das kriegen die ja, mal mehr mal weniger, Jahr für Jahr ab)
  • Die aufdringlichen Verkäufer in Hoi An - da vergeht uns die Kauflust doch gleich so richtig
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Sand

von Achim

Ein weiteres Highlight in Mui Ne sind die Sanddünen. Es gibt sie anscheinend in Rot und Weiss. Wir haben allerdings nur die gelben gefunden:

Erwartungsgemäß gab es relativ viel Sand zu sehen:

Das geübte Wüstenauge erkennt an den Sandverwehungen auf dem Bild gleich dass es ordentlich gewindet haben muss. Und das hat es! Fühlt sich ein bisschen an als ob man ein Peeling mit Schleifpapier bekommt - ein tolles Erlebnis für den ganzen Körper!

In der Ferne haben wir das Meer und eine steinige Landzunge gesehen:

Es gibt in der Gegend anscheinend auch noch eine rote Schlucht, deren Zugang wir aber nicht finden konnten.

Nach einem gemütlichen “Linner” (Lunch & Dinner) sind wir zurück zur Unterkunft. Mui Ne hat einen sehr langen Resort-Strand. Die ganzen Resorts neben unserem Hotel heissen alle irgendwas mit “Beach”: Mango Beach, Luna Beach und - direkt neben uns - Hanna Beach. Sie haben kleine Spassparks, Streichelzoos und Abends Livemusik:

So stelle ich mir eine entspanntere Version von Malle vor.

Die Leute hatten auf jeden Fall ihren Spass:

Die Vietnamesen fotografieren gerne Leute. Selfies sind der Hit, aber es wird auch gerne die beste Freundin im hübschen Kleidchen oder der Freund in der coolen Pose geknipst.

Ursel hat den schönen Neumond eingefangen:

Ein entspannter Abend.

Das geht:

  • Der Moment wenn der Bus angefahren kommt, obwohl einem ein aufdringlicher Taxifahrer kurz vorher weiss machen will dass heute wegen Neujahr kein Bus fahren würde
  • Der Kreditkartenbetrug löst sich langsam - danke an unsere Bank für schnelle Reaktion!
  • Eine Krabbe die Abends spontan am Pool vorbeischaut - und sich dann plötzlich, wenn man kurz wegschaut, in Luft auflöst

Das geht nicht:

  • Um die Mittagszeit in der knallen Sonne auf einer Sanddüne herumlaufen
  • Laufen: man läuft nicht, man rollert - und zwar wenn möglich vom Bett bis direkt zur Suppen-Theke
  • Ameisenattacke - die Miniameisen können sehr sauer werden wenn man aus versehen auf ihre Freunde tritt.
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