Auf dem Weg nach Hoi An fährt man durch die Reisfelder. Da sind wir doch heute mal links abgebogen, als wir die Arbeiter in den Feldern gesehen haben:

Die Bauern stehen im Wasser und helfen dem Reis zu gedeihen. Hier hat einer z.B. Düngung ausgebracht und eine andere hat die Wassergräben von Überwucherung gesäubert:

Beim Grab des japanischen Handelsreisenden Tani Yajirobei sind wir mal abgestiegen und in die Reisfelder reingelaufen (natürlich auf den Wegen - wir wollen ja nicht die Landwirte schädigen). Dort haben wir diese seltsamen Gebilde an Steinen und Halmen gesehen:

Wir haben und gefragt ob das ein Pilz ist. Anscheinend handelt es sich dabei jedoch um die Eiablage einer invasiven Schneckenart - einer der übelsten invasiven Arten überhaupt. Irgendein Genie hatte wohl die Idee die Schnecke von Südamerika nach Asien zum Essen einzuführen (man kann hier immer wieder Schnecken zum Essen auf Märkten kaufen) und jetzt haben wir den Salat.
Neben dem ganzen Reis werden hier auch andere Pflanzen angebaut. Hier hat jemand wohl Zucchinis am wachsen die prächtig gedeihen:

Das ganze Wasser rund um die Reisfelder zieht Wassertiere - und deren Fressfeinde - an. Wir haben viele Reiher gesehen, manchmal auch auf dem Rücken von Rindern:

Von da oben hat man sicher einen guten Überblick.
Eine ideale Umgebung für Reis-Fans!

