Die Fahrt gestern nach Kambodscha war ein bisschen abenteuerlich. Nach dem Grenzübertritt von Laos nach Kambodscha haben wir Busse gewechselt. Da das Busunternehmen gerade wohl keinen normalen Bus in der Nähe hatte, sind wir die restlichen vier Stunden einfach mit einem Schlafbus nach Kratie gefahren:

Schönerweise war der aber deutlich geräumiger als der in Laos.
Unser Gasthaus in Kratie war ziemlich ausserhalb der Stadt. Unsere Straße war ungeteert und die Hütten gegenüber lagen direkt am Mekong. Es war interessant das Treiben auf der Straße und in den Häusern zu beobachten:

Die Roller und Mopeds sind hier das Zugpferd für wirklich alles.
Heute Morgen haben wir uns Fahrräder geliehen um Koh Trong, eine Mehkong-Insel, zu erkunden. Da es keine Brücke auf die Insel gibt, haben wir die Fähre genommen. Das Baby auf der Fähre hat direkt neben dem lauten Schiffsmotor geschlafen:

Der Schlaf der Gerechten.
Weil aufgrund der Trockenzeit der Wasserstand im Fluss gerade niedrig ist, ist Koh Trong von einer großen Sandbank umgeben:

Man kann auch hier entspannt über die Insel radeln und in das Dorfleben eintauchen:

An der Ostseite der Insel liegen schwimmende Häuser vor Anker:

Ein schöner und entspannter Tag.
Das geht:
- Nette Kanadier treffen
- Bus-Betten mit 175cm Länge - fast richtig gemütlich
- Unser “Reiseführer” der, trotz ziemlichem Chaos, unerschütterlich gute Laune verbreitet hat
Das geht nicht:
- Tagsüber mit einem Schlafbus fahren
- Die fensterlosen Betten im “unteren” Abteil - blieben uns zum Glück erspart
- Trinksportler am Grenzübergang in der eigenen Gruppe haben - wir waren froh dass das zu keinen größeren Verzögerungen geführt hat

