Auf dem höchsten Berg Berlins

von Achim

Dieses Wochenende wollte ich mal ein bisschen rauskommen um den Kopf frei zu kriegen. Mir stand der Sinn nach Wald und Bergen. Da gibt es in Berlin doch keine bessere Gegend als die Müggelberge. Sie sind von Neukölln in lediglich einer guten Stunde mit dem Fahrrad zu erreichen.

Nach recht sanftem und kurzem Aufstieg ist man schon im Gipfelbereich. Dieser ist von zahlreichen Kiefern gesäumt:

Schilder weisen einem den Weg zum Gipfel des großen Müggelbergs:

Oben angekommen, kann man das Gipfelkreuz auf fast 115m ü.M. bestaunen:

Ja, viel mehr zu bestaunen gibt es da oben tatsächlich nicht, denn die Aussicht wird durch Bäume versperrt (ihr Leben sei ihnen gegönnt). Es gibt noch eine Downhill-Strecke die beim Gipfelkreuz losgeht. Die stand für meinen Besuch aber nicht im Fokus.

Wenn man eine schöne Aussicht auf den Müggelsee will, muss man wieder etwas weiter runter. Gleich neben der Sternwarte gibt es einen Rastplatz mit einem Aussichtspunkt:

Wieder am Fuß des Berges angekommen, habe ich den Teufelssee umrundet:

Das Gebiet um den See ist teilweise moorig, weshalb ein Teil des Weges aus Holzstegen besteht:

Sowas liebe ich ja, denn man ist mittendrin ohne die Natur kaputt zu trampeln.

Beim See wurde auch erklärt warum man keine Enten füttern soll:

Umweltbildung ist immer gut.

Der Ausflug und die Bewegung hat gut getan. Wenn man etwas Erholung und Natur sucht sind die Müggelberge eine gute Möglichkeit mal aus der Stadt rauszukommen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann auch eine Radtour um den Müggelsee machen - oder direkt darin baden gehen.

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Logos Hope in Hamburg

von Achim

Heute habe ich mein Patenkind in Hamburg besucht. Er ist seit fast einem Jahr mit dem Missions-Schiff “Logos Hope” der Organisation Operation Mobilisation (OM) unterwegs und sorgt dafür dass die Elektronik an Bord immer bestens funktioniert.

Ein willkommener Grund mein Patenkind - und das schöne Hamburg - mal wieder zu sehen. Von Berlin ist es ja nicht weit und so hat sich ein Tagesausflug durchaus gelohnt:

Die Logos Hope hat an der Überseebrücke angedockt. Klar, die tuckert ja auch in allen Weltmeeren umher. Aber das gefällt nicht jedem.

Nach einem freudigen Wiedersehen hat mein Patenkind mir eine kleine Tour durch den Maschinenraum gegeben:

Das war interessant und auch cool zu sehen wie er mithilft so ein großes Schiff am laufen zu halten.

Immer wieder waren fromme Sprüche an die Wände gemalt. Der Tattoo-Stil von diesem hier hat mir gefallen:

Auf dem obersten Deck hatten wir eine gute Aussicht auf Hamburg:

An dem Tag war so richtiges Schietwetter, wie der Hamburger sagen würde. Wir sind trotzdem noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben den Hamburger Flair und das schöne Stadtbild genossen.

Nach viel zu kurzen vier Stunden musste ich mich schon wieder von meinem Patenkind und von Hamburg verabschieden. Bis zum nächsten Mal!

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Schluss mit Badehose!

von Achim

Kaum zu glauben dass wir erst vor zwei Tagen morgens in Istanbul zum Ende unserer Südostasien-Reise aufgebrochen sind:

Trotz ordentlicher Verspätung unseres Fluges ist in Frankfurt dann alles wie am Schnürchen gelaufen. Auch wenn es etwas knapp war haben wir noch unsere Wunsch-Verbindung nach Freiburg geschafft. Jetzt freuen wir uns sehr hier zu sein und Familie und alte Freunde wieder zu sehen. Gerade nach Jakarta und Istanbul kommt uns Freiburg nochmal deutlich kleiner vor:

Das hat durchaus auch seine positiven Seiten denn es fühlt sich so an als kann man in dieser Stadt fast alles in null-komma-nichts zu Fuß erreichen - und das ganz ohne einen Höllen-Verkehr.

In Istanbul war es zwar auch etwas frisch aber immerhin sonnig. Hier in Freiburg ist es kalt und regnerisch. Heute Nacht sollen es wohl nur 5°C werden. Wir müssen also doch nicht ganz auf den deutschen Winter verzichten, haha. Mit dem Leben in der Badehose ist jetzt aber definitiv Schluss und der Ernst des Lebens fängt wieder an. Wir sind gespannt!

Das geht:

  • Aus dem Wasserhahn trinken können
  • Keine Krabbelei im Zimmer
  • Gehwege und sehr entspannter Verkehr

Das geht nicht:

  • Latent ausländerfeindliche Bemerkungen der Lufthansa-Crew auf dem Flug von Istanbul nach Deutschland - Leute, das geht gar nicht!
  • Relativ kalte Temperaturen wenn man dafür nicht wirklich ausgerüstet ist
  • Die Preise hier sind echt ein ganz schöner Schocker - da müssen wir uns erst mal wieder dran gewöhnen!

Die Apokalyptischen Reiter - 30 Jahre

von Achim

Dieses Jahr feiern Die Apokalyptischen Reiter ihren 30. Geburtstag und touren durch die Lande. Netterweise sind sie auch direkt vor unserer Haustür zu Gast und so konnten wir uns gestern ihre Jubiläumsshow im Hole44 anschauen. Wir waren mit zwei guten Freunden da, das hat die Vorfreude natürlich noch erhöht.

Überraschungs-Opener waren Victorius. Von denen hatte ich noch nie was gehört, war aber schon etwas neugierig als ich auf den Beckenmuttern des Schlagzeugs überdimensionale Krallen aufmontiert gesehen habe. Nach einem Powerintro á la Ensiferum kamen die Jungs dann in Ritterrüstung auf die Bühne:

Dass der Sänger noch eine “Laser Brille” aufhatte, hat dann im Verlauf der Show Sinn ergeben. Sie haben einfach alle Klischees des Powermetal bedient und anstatt leichtbekleideter Kriegerinnen und Vikinger-Raubzüge zu besingen wurden hier Ritter, Dinos, Ninjas, Burgen, Laser und Tokyo alle in einen Topf geschmissen und ordentlich umgerührt. Das ganze war dermaßen übertrieben und absurd dass es eigentlich nur noch übertroffen wurde von der guten Laune, die die Band versprüht hat:

Als dann irgendwann auch noch ein leuchtendes Ninja-Schwert rausgeholt wurde, habe ich mich endgültig weggeschmissen. Einfach nur geil! Wer auf sowas steht, unbedingt mal reinhören. Es ist fast schon ein bisschen schade dass wir ihre Headliner-Show nächstes Jahr im Badehaus verpassen werden.

Als nächstes waren dann Cypecore dran. Die kannte ich von früher, da ich mit World to Ashes vor über 15 Jahren beim Bloodbattle in Lörrach schonmal die Bühne mit ihnen geteilt habe. Ich fand sie damals schon echt gut und auch gestern Abend haben sie überzeugt:

Nach einer kleinen Umbaupause waren dann Die Apokalyptischen Reiter dran. Erstmal wurde die Bühne beweihräuchert:

Wir besitzen nur ein Album von ihnen, das uns aber sehr gut gefällt. Gespielt wurde alles mögliche aus ihren 30 Jahren und natürlich durften alte Hits wie Es wird schlimmer, Die Sonne scheint oder Friede sei mit dir nicht fehlen.

Die Stimmung war richtig gut und der Laden hat gebebt! Sehr cool dass es diese Band noch gibt und sie immer noch richtig Gas geben:

Ein sehr gelungener Abend der einfach nur Spass gemacht hat. Vielleicht sehen wir sie ja dann bei ihrem 40er wieder?

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Alizé

von Achim

Ab November 2025 wird es eine feste Show vom Cirque du Soleil in Berlin geben. Sie heisst Alizé und wir waren am Sonntag bei einer der Vorpremieren:

Wir waren schon zwei Mal bei Cirque du Soleil in Berlin. Das war beide Male in der Mercedes-Benz Arena. Schade nur dass die komplett seelenlos ist und das Security Personal so dermaßen unfreundlich, dass es einem fast schon die komplette Show verdirbt.

Deshalb war ich froh dass Alizé woanders läuft, nämlich im Theater am Potsdamer Platz:

Ist schon viel freundlicher und gemütlicher, die Location.

Die Show selbst war einfach grandios. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber es gibt wieder viel Akrobatik, Witz und tolle Ästhetik. Das grobe Thema ist Magie und es gab immer wieder Spezialeffekte bei denen wir uns tatsächlich gefragt haben, wie sie die wohl hinbekommen haben.

Wer Cirque du Soleil mag, und dein Eintrittspreis nicht scheut, dem kann ich die Show auf jeden Fall empfehlen.

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